Die Leistungsfähigkeit der Bienen - Kölner Stadthonig

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Die Leistungsfähigkeit der Bienen

WISSENSWERTES ZUR BIENE

Eine Biene fliegt ca. 30 km/h schnell, bei ca. 150 Flügelschlägen pro Sekunde
Eine Biene fliegt (fast) immer dieselbe Blütenart an („Blütenstetigkeit")
Bienen stimmen „demokratisch" über den besten anzufliegenden Futterplatz ab.
Eine Biene fliegt bei einem Ausflug bis zu 6 km weit, die „wirtschaftlichste" Flugdistanz beträgt ca. 0,5 bis 1,0 Kilometer.
Eine Biene unternimmt pro Tag ca. 10 Ausflüge
Eine Biene teilt ihren Tag ein in 8 Stunden Ruhephase („Schlaf"), 8 Stunden Stockdienst und 8 Stunden Flug („Außendienst").
Eine Biene wiegt 500 mg und kann ca. 45 mg Nektar im Flug tragen, dies füllt mit 100 Flügen ca. 1 kleinen Fingerhut.
Eine Sammelbiene wird im Sommer ca. 6 Wochen alt.
Winterbienen bilden im Spätsommer/Herbst in ihrem Körper einen besonderen Fett-Eiweiß-Speicher aus, da sie kaum mehr Trachtflüge durchführen müssen. Dadurch erreichen sie ein Alter von bis zu 6 Monaten.
Die Königinnen werden bis zu 5 Jahre alt
Eine Königin legt in den Monaten April – Juli im Schnitt ca. 2.000 Eier pro Tag, diese Eimenge entspricht täglich dem Doppelten ihres Körpergewichtes.
Bieneneier sind in ca. 5,5 - 7 Tagen zu einer verpuppungsreifen Larve ausgewachsen. Würde ein menschlicher Säugling genauso viel zunehmen, hätte er 1 Woche nach der Geburt ein Gewicht von 600 kg.
Ein Bienenvolk besteht im Winter aus ca. 10.000 bis 15.000 Individuen, im Sommer aus ca. 50.000 Individuen.
Ein Bienenvolk in unseren Breiten kann ohne Imker heute nicht mehr überleben

WISSENSWERTES ZUM HONIG

Für 1 kg Honig sind ca. 150.000 „Flugkilometer" der Bienen notwendig (= 3 ½ mal um die Erde)
Für 1 kg Honig müssen von den Bienen ca. 2 – 3 kg Blütennektar oder Honigtau gesammelt werden
Für 1 kg Honig müssen ca. 2 Millionen Blüten besucht werden
Für 1 kg Honig sind ca. 150.000 Ausflüge aus dem Stock notwendig
Honig hat ca. 17 – 20% Wassergehalt und besteht überwiegend aus Zucker (Fruchtzucker, Traubenzucker, ...), aus Fermenten und Mineralstoffen. Ebenso sind im Honig Pollen und geringe Spuren von Wachsteilchen enthalten.

WISSENSWERTES ZUM WACHS

Wachs besteht – vereinfacht gesagt - chemisch aus langkettigen und netzartig verbundenen Fettmolekülen (Paraffinen)
Bienen „schwitzen" Wachs in Form von kleinen Plättchen aus ihrem Körper (mit Hilfe der sog.Wachsdrüsen)
Ungefähr 1,25 Millionen solcher Plättchen ergeben 1 kg Naturwachs
Für eine Zelle benötigen die Bienen ca. 50 Wachsplättchen
Die Bauweise der sechseckigen Wabenzellen erlaubt den geringsten Materialaufwand bei maximaler Raumausnutzung, jede Zellwand wird „rundherum" beidseitig genutzt. Die Dicke der Zellwände beträgt ungefähr 1/3 der Dicke eines Menschenhaares.

WISSENSWERTES ZUR LEISTUNG DER BIENE

Ungefähr 80% aller Blütenpflanzen werden durch Bienen bestäubt.
Von einem Bienenvolk kann ca. 15 – 20 kg Honig pro Jahr geerntet werden.
Der vom Imker geerntete Honig beträgt nur ca. 1/3 der von den Bienen tatsächlich erzeugten Honigmenge. Der meiste Honig wird von den Bienen für den „Eigenbedarf" verbraucht.
Unbefruchtete Obstbäume ermöglichen nur sehr magere Ernten. Erst bei Bestäubung wird der Ertrag gesteigert.

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